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Mein Welpe beißt, wie kann ich ihm das Beißen abgewöhnen?

welpen beißen abgewöhnen

Welpen, niemand kann ihrem treuen Blick, ihrem wuscheligen Fell und ihren Charme widerstehen. Um sich zu unseren treuen Gefährten zu entwickeln benötigen sie eine konsequente, liebevolle Erziehung. Welpen erkunden ihre Umwelt, ihr Spielzeug und ihre Vertrauten mit dem Maul. Fassen sie mit ihrem Fang zu feste zu, verspüren wir Schmerzen, die es zu vermeiden gilt.

Wer einem Welpen das Beißen abgewöhnen will, muss verstehen, wann und warum ein Welpe beißt. Mit diesem Hintergrundwissen lassen sich schmerzliche Erfahrungen vermeiden.

Warum beißen Welpen?

Welpen ähneln kleinen Menschenkindern. Sie wissen wenig von der Welt und erkunden alles mit dem Mund/Mäulchen. Sie ertasten und erschmecken auf diese Weise ihre Umwelt.

Bereits während ihrer ersten Lebenstage entwickelt sich ein gewisser Machtkampf zwischen den Geschwisterwelpen um die milchträchtigste Zitze der Mutter.

Im Verlauf der ersten Lebenswochen beginnen die kleinen Hunde miteinander zu spielen und zu raufen. Sie lernen auf diese Weise, ihren späteren Rang zu verteidigen, zu erhöhen und ihr Leben zu meistern.

Das Durchbrechen und wachsen der Zähne juckt und zwickt, wodurch die Welpen stetig nach Kaumaterial zum Lindern dieses Ungemachs suchen.

Die Zähne des Welpen-Milchgebisses sind spitz und scharf, wodurch es schnell zu ungewollten Verletzungen kommen kann.

Damit sich die Welpen untereinander nicht schwer verletzen entwickelte Mutter Natur die Beißhemmung.

Was ist die Beißhemmung?

Mit Blick auf das Spiel der Welpen untereinander zeigt sich schnell, dass sie nicht zimperlich miteinander umgehen. Sehen wir uns zwei Welpen während ihres ausgelassenen Spiels an, stellen wir fest, dass diese Raufereien bestimmten Regeln folgen.

Eine Regel besteht darin, dass die sogenannte Beißhemmung beim beißenden Welpen einsetzt, sobald der im Moment unterlegene Welpe schreit.

Der momentan stärkere Welpe lässt aufgrund dieses Schreiens/Jaulens, den unterlegenen Welpen sofort los.

Mit dem Heranwachsen der Welpen entwickelt sich zwischen ihnen eine soziale Struktur, in der sich die Beißhemmung ebenfalls festigt und anpasst.

Menschenhaut ist dünner als Hundehaut. An diesen Umstand muss sich der Welpe gewöhnen und er muss lernen, vorsichtiger mit uns umzugehen. Seine natürliche Beißhemmung kann uns helfen ihm beizubringen, dass er nicht in unsere Kleidung und unsere Körperteile beißen darf.

Tipps, um dem Welpen das Beißen abzugewöhnen

Bei aufjaulenden Lauten setzt die Beißhemmung des Hundes ein. Dieser Umstand lässt sich mit folgenden Tipps nutzen:

  • Ein direkter kurzer Aufschrei (hoch und spitz) sobald der Hund an Kleidung knabbern oder in sie hinein beißen will.
  • Ein lautes, hohes „Aua“ wenn der Welpe in Körperteile beißt (Hand, Fuß, Ferse, Wade, Körper, Gesicht).

Weitere Möglichkeiten ihm das Beißen abzugewöhnen bestehen darin, ihm statt direkt der Hand ein Kauspielzeug zum Hineinbeißen anzubieten. Speziell während des Zahnwachstums braucht der Welpe Kauspielzeug um ihm das Durchstoßen der Zähne zu erleichtern.

Bei Hunden, mit untrainierter Beißhemmung und starken Kiefern kann sich der sogenannte Schnauzengriff als hilfreich erweisen.

Wie lässt sich die Beißhemmung fördern?

Der Trick mit Lauten

Beißt der Hund während des Spiels in Hand oder Kleidung, jault der Hundeführer direkt auf und bricht das Spiel sofort ab. Er straft den Hund ebenfalls mit dem Vermeiden von Blickkontakt für circa ein bis zwei Minuten. Beißt der Hund nach, beendet der Hundeführer das Spiel komplett und verlässt für kurze Zeit wortlos den Raum.

Während der Zeit des Missachtens versucht der Welpe den Hundeführer erneut zum Spiel aufzufordern. Er springt ihn an, setzt sich vor ihn hin und/oder versucht ihn anzujaulen. Der Hundebesitzer darf diesem Umwerben nicht nachgeben und dreht dem Hund aus diesem Grunde stetig wortlos den Rücken zu.

Der Welpe lernt auf diesem Wege, dass geordnetes Spiel mit Beißen ins Spielzeug (Zerrspielzeug, Kauspielzeug) in Ordnung ist. Ein Beißen in Hand und/oder Kleidung ihm jedoch Nachteile einbringt.

Konsequenz und viel Geduld sind wie bei vielen Dingen in der Hundeerziehung auch hier, die Schlüssel zum Erfolg.

Übung mit dem Zerrspielzeug

Mit Zerrspielzeug ahmt der Hundehalter ein Spiel nach, welches Welpen untereinander gern spielen. Sie zerren von beiden Seiten an einem Spielzeug, knurren dabei und versuchen dem anderen, durch Ziehen, das Spielzeug zu entreißen. Ähnlich reissen Wölfe ihre Beute auseinander. Beim Spiel mit dem Zerrspielzeug gilt die Beißregel ebenfalls. Der Hund darf nicht in Kleidung oder Körper beißen. Missachtet er diese Regel, muss der Hundehalter das Spiel direkt und konsequent mit einem bestimmten, lauten „Nein“ beenden.

Die Dauer dieser Übungen darf nicht länger als circa fünfzehn Minuten betragen. Die Übungen enden immer mit einer positiven Erfahrung für den Hund. Ein Lob und ausgelassenes Spielen nach der erfolgreichen Übung entspannen ihn, was das Verinnerlichen der Beißhemmung und der Regeln vertieft.

Der Schnauzengriff

Es gibt Welpen oder Situationen, in denen der Welpe beispielsweise nicht vom Hosenbein ablässt. Er beißt immer wieder hinein und zieht an ihm herum. In diesem Fall kann sich der sogenannte Schnauzengriff, in Verbindung mit einem laut ausgesprochenen „Nein“, als hilfreich erweisen.

Hierzu legt der Hundehalter dem Hund seine Hand über die Schnauze und spricht das „Nein“ als Befehl laut aus.

Den Schnauzengriff wendet die Hündin bei ihren Welpen an, wenn sie zu aufdringlich sind. Dieser Griff zeigt dem Welpen, dass er zu weit geht und er versucht sich aus ihm herauszuwinden.

Das direkte und komplette Anwenden von Befehl, Griff und Abwenden von dem Hund bewirkt meistens, dass der Hund sich zurückzieht. Er lässt automatisch von der Hand oder dem Hosenbein ab und wendet sich anderen Dingen zu.

Er lernt, dass der Besitzer, wie seine Mutter, mehr zu sagen haben als er.

Auffrischen und Vertiefen des Erlernten

Ist die Verinnerlichung der Beißregel abgeschlossen und vergisst sich der Welpe einmal, kann es reichen ihn anzusehen, leise zu knurren oder ein leises „Nein“ auszusprechen.

Der Hund erinnert sich mithilfe dieser kleinen Zeichen daran, dass er nicht in Kleidung oder Körper seines Menschen beißen darf. Ändert er daraufhin sein Verhalten sofort, hilft ein Lob ihm, diese Regel weiter zu verinnerlichen. Kommt es zu einer ähnlichen Situation, greift die Beiß-Regel und der Hund beißt nicht mehr zu.

Welche Fehler sollte der Hundehalter vermeiden?

Wie bei allen Erziehungs-Trainings-Einheiten kann der Hundehalter beim Training zur Beißhemmung Fehler machen. Beim Training der Beißhemmung kommt es vor allen Dingen auf das genaue Timing an.

Zu den häufigsten Fehlern des Hundehalters zählen neben anderen:

– Der zu spät erfolgende Schrei/Laut beim Zufassen des Hundes.

Erfolgt das Aufjaulen/der Aufschrei zu spät, kann der Hund die Verknüpfung mit

seinem Biss und dem „Stop-Laut“ nicht mehr herstellen.

– Zu spät erfolgende Maßregelung des Hundes

Jedes Maßregeln des Hundes muss direkt auf seine Beiß-Knabber-Aktion erfolgen.

Erst erfolgt der Laut (Aufschrei), dann das Vermeiden des Blickkontakts oder

Verlassen des Raumes.

– Zu lange Trainingseinheiten

Welpen besitzen kurze Konzentrationsphasen. Besser mehrere kurze

Trainingsphasen mit Pausen als eine zu lange Trainingseinheit, die den Hund

überfordert.

– Inkonsequenz

Schnappt, knabbert oder beißt der Hund in Kleidung oder Körperteile muss jedes

Mal eine Reaktion des Hundehalters erfolgen. Erfolgt ein einziges Mal keine

Reaktion, erweist sich das gesamte Training als Misserfolg und alles geht zurück auf

Anfang.

Sagt der Hundehalter, der Hund darf nicht aufs Sofa und nicht in die Hose beißen,

müssen alle Familienmitglieder sich daran halten.

– Wie endet eine Trainingseinheit?

Jedes Training endet mit einem Erfolg und einem entspannenden Spiel für den Hund.

Der Hund muss sich entspannen und merken, dass der Hundehalter ihn trotz allem

noch liebt.

– Spielzeug in Form von Kleidungsstücken wie Schuhen

Das Spielzeug darf nicht die Form eines Kleidungsstücks besitzen. Kauknochen in

Form von Schuhen fördern, dass der Welpe die Schuhe des Hundehalters zerbeißt.

Der Welpe kann nicht unterscheiden welchen Schuh er zerbeißen darf und welchen

nicht.

– Falscheinschätzen des Verinnerlichens

Nicht mit jeder kleine Erfolg oder jedem erfolgreich abgeschlossenen Trainings

verinnerlicht der Welpe Erlerntes.

Unerfahrene Hundehalter schätzen ihre Welpen gern unbewusst falsch ein, was zu

einem Rückschritt im Training führen kann.

– Fehlendes Lob

Einer erfolgreich abgeschlossenen Übung muss immer ein Lob an den Hund

erfolgen. Dies kann aus einer Streicheleinheit, freundlichen, überschwänglichen

Worten oder einem Leckerchen bestehen. Fehlt das abschließende Lob, kann der

Hund auf Dauer den Spaß an den Übungen verlieren und sich der Arbeit verweigern.

Welche Spielzeuge eignen sich als Hilfe und als Ausgleich zum Beißhemmungs-Training?

Kauspielzeuge

Da das Wachsen der Zähne jedem Säugetier Schmerzen und Juckreiz bereiten braucht der Welpe Kauspielzeug. In ausreichender Größe kann dieses Spielzeug ebenfalls einen Ausgleich zu den Übungen in Bezug auf die Beißhemmung bieten.

Kauspielzeuge stärken die Kiefermuskulatur des Welpen und helfen ihm, seine Kieferkraft zu kontrollieren. Das Kauen regt zudem den Speichelfluss an und lindert Schmerz und Juckreiz der wachsenden Zähne.

Übungen zum Unterstützen der Beißhemmung enden stetig mit dem Beenden durch den Hundeführer. Der Hundebesitzer ist es, der jedes Spiel mit dem Welpen beendet.

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Welpe beißt in Hände und Füße:

Welpen und Kinder

Leben Kleinkinder oder Babies in der Wohnung kann es schnell zu Verletzungen des Kleinkindes kommen. Welpen schätzen ihre Kieferkraft noch nicht gut ein und aus einem harmlosen Spiel kann schnell Ernst werden. Aus diesem Grunde erweist es sich als absolut notwendig, das Kleinkind niemals mit dem Welpen alleine spielen zu lassen.

Schulkinder und Jugendliche muss der Hundehalter auf die vermeintliche Gefährlichkeit des Welpen hinweisen. Es ist an ihm, ihnen zu zeigen, wie sie das Spiel mit dem Hund konsequent beenden. Speziell dann, wenn er ihre Kleidung oder ihren Körper mit den Zähnen berührt, beziehungsweise hineinbeißt. Unerheblich beim Biss des Hundes ist, ob er feste zu packt oder nicht. Der Hund verletzt die Regel und der Jugendliche muss das Spiel beenden.

Wann funktioniert die Beißhemmung nicht?

Vorgeschädigte, verängstigte Hunde

Zum Trainieren der Beißhemmung gehören immer zwei. Der eine der beißen will (Welpe) und der Hundehalter, der ihm das Beißen abgewöhnen will.

Es gibt Welpen, die keinerlei Ambitionen verspüren, in Kleidung zu beißen und die sich vorsichtig in ihrer Umgebung bewegen. Diese Welpen entwickeln sich vielfach zu späteren Angstbeißern. Sie sind in jeder Hinsicht vorsichtig und wirken auf einen Außenstehenden fast ängstlich.

Bei diesen Hunden liegen grundlegende Probleme vor, die professioneller Hilfe bedürfen. Mit diesen Hunden ein Beißhemmungs-Training zu beginnen, heißt, ihnen zu schaden und nicht, ihnen zu helfen.

Inkonsequenz

Inkonsequenz in der Erziehung führt in jedem Fall zu Misserfolgen, die kein Hundehalter möchte. Inkonsequente Erziehung führt zu Hunden, die beißen. Sie stehen in ihrem Rang über dem Hundeführer und wollen das Rudel nach ihren Vorstellungen führen.

Inkonsequenz des Hundehalters zeigt sich darin, dass der Hund beispielsweise heute aufs Sofa darf und morgen nicht. Der Hundehalter ihn heute vom Beißen abhält und morgen diesen Umstand ignoriert und kommentarlos mit dem Hund weiterspielt.

Welpen das Beißen abgewöhnen – das Fazit

Der Welpe will niemanden mit seinen Zähnen verletzen. Es liegt in seiner Natur, mit seinem Fang, die Welt zu erkunden.

Der Hundeführer muss den Welpen lehren, dass er nicht in unsere Kleidung oder uns beißen darf.

Die natürliche Beißhemmung erweist sich in der Hundeerziehung als wirkungsvolle Verbündete. Sie erleichtert dem Hundehalter die Arbeit und stärkt die Bindung zwischen Hund und Halter.

Mit kleinen Übungen lässt sich die Beißhemmung fördern und an unsere menschlichen Verhältnisse anpassen. Der Hund lernt mit ihrer Hilfe, dass wir eine dünnere Haut besitzen und empfindlicher reagieren, als seine Geschwister.

In unserer Welt darf ein Familienhund nicht seine Menschen beißen. Je eher er dies lernt, desto weniger Probleme bekommt er im Erwachsenenalter.

Konsequenz, Geduld und Liebe sind wieder einmal die Grundsteine, die aus einem unerfahrenen Welpen einen treuen, verträglichen Gefährten machen.


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