Beagle Erziehung – 5 Tipps für schnelle Erfolge

Der Beagle. Ein Hund mit Charme.
Der Beagle stammt aus Großbritannien. Hier wurde die Rasse um 1475 das erste Mal erwähnt. Auch wenn es Aufzeichnungen gibt, die den alten Römern auch das Halten und die Zucht von Beagles nachsagen. Doch zuhause ist der rassige Vierbeiner in den Gefilden Englands. Hier zählte er seit dem 17. Jahrhundert zu einem ständigen Begleiter und Geselle der Königshäuser, wurde gezüchtet und mit auf die Jagd genommen. Das zeichnet den Beagle auch noch heute aus. Um nichts bei der Beagle Erziehung falsch zu machen, ist es wichtig sich mit dem Wesen und Charakter der Rasse auseinanderzusetzen … und diese wurde bereits durch die Briten und deren Königshäuser geprägt.

Foto von Beagle (Beagle Erziehung)

Der Charakter des Beagles

Etwas vom damaligen Jagdinstinikt und Rudelverhalten schlummert auch heute noch in jedem Beagle. Auch wenn sich der lieblich dreiblickende Beagle heute als echter Familienhund etabliert hat.
Optisch werden Beagle häufig mit dem Southern Hound verwechselt, auch wenn dieser um ein Vielfaches größer und agiler ist, als der Beagle selbst. Auch der Southern Hound wurde in England zur Jagd eingesetzt. Beagle sind im vergleich um ein Vielfaches kleiner und auch langsamer, jagen in der Herde aber auch ganz geschickt den Hasen des alten Commonwealth nach. Seit 1890 ist der Beagle sogar offizieller Hund des Kenne Club. Eine ganze schöne Ehre für den Hund mit den treuen Augen und riesigen Schlappohren.
Heute ist der Beagle ein reiner Familienhund. Er überzeugt besonders durch seine aktive, abenteuerlustige und auch besonders drollige und spaßige Art. Er bringt Lebens ins Haus und das erfreut besonders die Kleinen. Vom Wesen her ist der Beagle ein sehr sanftes und freundliches Tier. Aggressivität lässt sich bei ihm vergeblich suchen. Er ist ein Gemütshund und mag es harmonisch und ruhig.
Beagle lächeln gerne. Das macht sie zu sehr aufgeschlossenen Hunden; anderen Hunden und auch Menschen gegenüber. Doch er hat auch seinen ganz eigene Kopf und der kann zuweilen sogar sehr stur ausfallen. Dies gilt es in der Beagle Erziehung zu berücksichtigen. Deswegen wird auch oft der Besuch einer Hundeschule zur Beagle Erziehung angeraten. Denn besonders wenn es um das Spaziergen und an der Leine laufen geht, verfolgt der Beagle seinem eigenen Sturkopf und seinem Geruchssinn. Einer einmal aufgenommen Fährte möchte er auf Biegen und Brechen folgen und das schlägt sich in ständiges Ziehen, Röcheln und Hecheln an der Leine nieder. Doch eigentlich möchte man lieber entspannt mit seinem Beagle spazieren gehen. Hier ist gutes Training angesagt und eine gute Beagle Erziehung.

Beagle Welpen Erziehung

Tipps zur Beagle Welpen Erziehung

Beagle Welpen Erziehung. Denn früh übt sich.

Mit der Erziehung dieser kleinen, individuellen Sturköpfe kann man gar nicht früh genug beginnen. Deswegen beginnt eine erfolgreiche Beagle Welpen Erziehung auch unmittelbar mit dem Einzug des Beagle Welpen in sein neues Heim. Denn je jünger der Beagle, desto leichter seine Beagle Welpen Erziehung. Früh übt sich und beim Beagle funktioniert dies am besten über Kontinuität und Stringenz. Auch wenn es einem nicht unbedingt leicht fallen wird, den kleinen, tollpatschigen Beagle Welpen Erziehung beizubringen, wer von klein an mit klaren, deutlichen und erkennbaren Signalwörtern arbeitet, der bringt auch dem Beagle Spaß beim Lernen und seiner Erziehung bei. Denn ein spielerisches Element sollte die Beagle Erziehung immer erhalten.

Mit dem Namen beginnt das Training

In der Beagle Welpen Erziehung geht es ganz zu Beginn darum, dass sich der kleine Vierbeiner an seinen Namen und die Stimme seiner Hauptbezugsperson gewöhnt. Kommt das Tier vom Züchter, ist es ratsam dem Welpen bereits hier einige Male zu besuchen, mit ihm zu spielen und ihn dabei immer bei seinem Namen zu rufen. So leicht und spielerisch kann die Beagle Erziehung sein. Hier hilft es auch, wenn man den Beagle beim Züchter mit seinem ersten Spielzeug spielen lässt. Wenn der Beagle dieses dann auch in seinem neuen Heim vorfindet, findet er etwas vertrautes vor und kann sich besser an sein neues Umfeld gewöhnen. Auch zuhause ist das ständige Ansprechen des Beagles bei seinem Vornamen zur einer guten und erfolgsführenden Beagle Erziehung notwendig. Wichtig ist auch in den ersten Wochen, dass es vornehmlich eine Stimme und eine Bezugsperson sein sollte, die das Training und die Beagle Welpen Erziehung übernimmt. So lernt der Beagle gleich nebenbei Rangordnung und Vertrauensperson. Das ist wichtig, um den Sturkopf des Beagles gleich zu Beginn deutlich zu machen, wer das Sagen hat.

Die ersten Wochen bestimmen den Erfolg

Wie bereits erwähnt, wird der Besuch einer Hundeschule Beagle Haltern oft angeraten. Doch wer nicht die Zeit dafür hat, der kann es auch mit einem einfachen 8 Wochen Trainingsplan versuchen. Wer sich an diesen Plan hält, wird gleich zu Beginn große Erfolge in der Beagle Erziehung erzielen. Denn früh übt sich und das besonders beim Beagle. Dann fehlt ihm nämlich die Zeit, seinen Dick- und Sturkopf sich ausprägen zu lassen.
Dem Trainingsplan zu Folge wird in jeder einzelnen der acht Wochen ein neuer Befehl gelernt und mit dem Beagle spielerisch trainiert. Hierbei handelt es sich um die gängigen Kommandos wie Sitz, Platz, Aus, Nein, bei Fuß und andere. Natürlich reicht eine Woche pro Befehl nicht aus, aber darauf kommt es bei der intensiven Beagle Erziehung auch nicht an. Wichtig ist, dass der kleine Welpe kontinuierlich gefördert und gefordert wird … und dies geschieht über ein Mehr an Befehlen und Kommandos, zwischen denen der Beagle dann auch zu unterscheiden lernen muss.

Klare Kommandos und Befehle

Zur optimalen Beagle Erziehung ist es wichtig, klare Kommandos und Befehle zu nutzen. Denn ein Zuviel an Worten und Gerede überfordert den kleinen Welpen. Die Kommandos sind daher einfach zu halten. Schließlich soll das wichtigste nicht im Schwall der Worte verloren gehen. Auch sind die einzelnen Kommandos lautlich und verbal unbedingt voneinander abzugrenzen. Sonst wird der kleine Vierbeiner verwirrt. Sitz und Flitz liegen für einen Beagle akustisch viel zu nah beieinander, als das der Hund für sich einen Unterschied heraushören könnte.
Ebenfalls zu einer erfolgreichen Beagle Erziehung gehört Kontinuität und Wiederholung. Zu einem Befehl wie Sitz und Platz hat gerade zu Beginn auch immer die gleiche Übung mit Belohnung zu erfolgen. Um seinen Beagle zum Sitzen zu bewegen, kann mit dem Spielzeug in einer Hand über den Kopf des Beagles gefahren werden. Dieser wird in der Regel mit seinen Augen die Bewegung verfolgen und, je weiter die Hand mit Spielzeug hinter seinem Kopf verschwindet, wird der Beagle sich auf seinen Hintern fallen lassen. Sitzt er dann, kann das Kommando erfolgen und er Beagle belohnt werden. Einfach, unkompliziert und effektiv.
Viel wichtiger bei der Beagle Erziehung ist es jedoch immer mit den gleichen Kommandos auf immer das gleiche Verhalten beim Beagle zu reagieren. Hierbei stehen besonders die Kommandos Nein, Pfui und Aus im Vordergrund. Denn der Beagle hat zu lernen, was er darf und was er nicht darf. Um hier den Unterschied für den kleinen Welpen deutlich hervorzuheben ist es wichtig, auch immer gleich auf die Verstöße zu reagieren und nicht nur manchmal oder gar halbherzig. Das verwirrt den kleinen Hundekopf und gibt Zeit und Raum Fehlverhalten zu entwickeln.
Beagle reagieren übrigens hervorragend über Belohnung und Loben. Sie sind freundliche, harmoniesüchtige Hunde, die darauf aus sind es ihren Haltern recht zu machen und dafür auch belohnt zu werden. Sie lieben Streicheleinheiten und Zuwendung … und als ob die Zuwendung beim spielerischen Lernen und Erziehen nicht schon bereits ein Erfolgserlebnis für den Beagle ist, so freut er sich auch über das ein oder andere Hundeleckerli. Doch Zuviel des Guten, schadet auch.

Der Beagle an der Leine

Die wohl größte Herausforderung in der Beagle Erziehung. Wir vergessen nicht: Beagle sind ehemalige Jagdhunde und einer selbstgewählten, interessanten Fährte zu folgen, das erfreut jeden Beagle. … und genau das wollen sie auch beim Spazieren gehen an der Leine und zwar unabhängig davon, wohin ihr Halter gerne gehen möchte. Wer trotzdem entspannt mit seinem Beagle an der Leine Gassi gehen möchte, der fängt auch hier bereits früh an zu trainieren. Gerade zu Beginn der Beagle Erziehung profitieren Halter noch von der Unsicherheit der Welpen, ihre Umgebung nicht zu kennen und sich an ihrem Leinenführer zu orientieren. Das soll genutzt werden.

Läuft der Beagle brav bei Fuß und ohne Spannung an der Leine, darf dieser gelobt werden und das auch schon mal die ganze Zeit. Beginnt er hingegen zu ziehen und einer Fährte zu folgen, so sollte der Halter einfach stehen bleiben, den Beagle zum sitzen bewegen, ihn verbal klar und deutlich sanktionieren und auch erst wieder weitergehen, wenn der Beagle sich wieder voll und ganz auf seinen Führer konzentriert und die Fährte vergessen hat. Doch gerade hier, braucht gut Ding Weile … und Geduld … und Durchhaltevermögen.

Weitere Informationen zu dem Thema finden Sie HIER.

Was Beagle gar nicht mögen

Wer sich einen Beagle halten möchte, der sollte sich auch über seine Wesensart im klaren sein. Beagle sind, aufgrund ihrer Geschichte, Rudelhunde. Sie lieben es gesellig; mit Kindern, Menschen und anderen Hunden. Wenn es zu still ist, dann mögen es Beagle nicht. Es ist eine Hunderasse, die es viel zu beschäftigen gilt. Deswegen ist der Beagle auch so ein hervorragender Familienhund. Er ist sehr unkompliziert mit anderen Menschen und auch das spielerische Kennenlernen anderer Hunde bereitet ihm große Freude. Wird ein Beagle hingegen sozial abgeschottet, so schlägt sich dies auf sein Gemüt nieder und er kann traurig und melancholisch werden. Dies sollte man berücksichtigen, wenn man über die Anschaffung eines Beagle nachdenkt.

Nur wer wirklich ausreichend Zeit hat, sich mit dieser aktiven Hunderasse zu beschäftigen und umfangreich Zeit mit ihm zu verbringen, der findet im Beagle einen wahren, treuen Freund und echten Gefährten … und dann ist auch ganz schnell Schluss mit dem Sturkopf. Denn in Kopf und Herz des Beagles schlägt nur die Liebe und Zuneigung seines Halters.
Aber ein jeder Hund hat auch seinen eigenen Charakter. Auch um diesen hat sich der Halter zu sorgen. Je besser er seinen Hund kennt, desto besser kann auch die Beagle Erziehung werden. Ist der Hund ein richtiger Schnüffler, so kann mit Schnüffelbelohnungen und Spielchen gearbeitet werden.

Ist es ein sehr zutraulicher und körperbezogener Hund, so sind es die Streicheleinheiten, mit denen man seinem Beagle eine Freude machen kann. Auch gemeinsames Rennen und Laufen weckt Lebensgeister im Beagle und erfreut ihn. Manche Beagle mögen es hingegen eher gemütlich und ruhig, auch das gilt es in der Beagle Erziehung zu berücksichtigen. Wer ein offenes Auge auf den Charakter seines Beagles wirft, der wird doppelt belohnt. Mit einem neuen Freund und einem, der dazu noch ungemein gut hört. Auch steht nicht jeder Hund gleich viel auf Belohnungen und Leckerli. Manche Beagle bevorzugen es, wenn man ausgiebig mit ihnen Zeit verbringt und so richtig schön aktiv spielt. Der Charakter gibt hier die Musik und diesen hat ein jeder Halter von seinem Beagle in und auswendig zu kennen.

Bildquellen:

  • Pixabay
Beagle Erziehung – 5 Tipps für schnelle Erfolge
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