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Hundetraining – die wichtigsten Übungen im Überblick

Sie möchten Ihren Hund trainieren und benötigen hierfür die richtigen Tipps und Impulse? Natürlich sollte der Trainingsplan möglichst individuell auf Ihren Hund abgestimmt werden. Dennoch gibt es einige allgemeine Tipps, welche Ihnen die richtige Erziehung Ihres Vierbeiners deutlich erleichtern können. Welche das sind, erfahren Sie in folgendem Ratgeber.

Der Klang der Stimme

Egal ob Sie eine Hundeschule besuchen oder Ihren Hund zu Hause trainieren, Ihr Tonfall bestimmt den Erfolg des Trainings deutlich. Hier gilt die einfache Regel: Nutzen Sie unterschiedliche Tonarten für jeden Bereich. Achten Sie darauf beim Spielen eine andere Tonlage einzusetzen, als bei der Erteilung von Kommandos.

Gerade für Welpen sind Melodien und Klänge ein ausschlaggebender Faktor für gehorsames Lernen. Welche Worte Sie für die einzelnen Kommandos verwenden ist eigentlich völlig irrelevant, der Welpe orientiert sich stets an der jeweiligen Melodie.

Verwenden Sie während des Trainings gezielt eine andere Stimmlage als im Alltag. Dabei müssen Sie nicht besonders laut oder aggressiv agieren. Das könnte Ihren Hund sogar eher verängstigen.

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Leckerli

Hunde sind genügsame Lebewesen. Die meisten geben sich mit genügend Auslauf in der Natur, regelmäßigem Spielen und einem leckeren Fressen bereits zufrieden. Die Vorliebe für Leckerlis kann Sie in Ihrem Trainingsplan deutlich unterstützen.

Für jede erfolgreich-absolvierte Übung gibt es ein Leckerli zur Belohnung. Hierdurch lernt der Hund gehorsam zu werden und verbindet das Ganze mit einer Belohnung. Natürlich sollte dem Vierbeiner das Leckerli auch schmecken. Wenn kein Interesse am Futter besteht, funktioniert die Belohnung natürlich nicht.

Daher gilt auch der Tipp: Versuchen Sie das Hundetraining nicht unmittelbar nach der Futterzeit durchzuführen! Nach dem Fressen sind die Hunde bereits gesättigt und werden auf den Anreiz „Leckerli“ eher weniger reagieren. Haben Sie viel trainiert und viele Leckerlies verteilt, können Sie eine Mahlzeit auch mal beruhigt ausfallen lassen.

Futterbeutel

Leckerlies als Belohnung können auch super mit einem Futterbeutel kombiniert werden. In dem kleinen Beutel können die Leckerlies gut verstaut werden. Die meisten Hunde lieben es mit dem Futterbeutel zu spielen. Um zu verstehen, was es mit dem Beutel auf sich hat, sollten Sie Ihren Hund zunächst langsam an den Futterbeutel heranführen. Zeigen Sie Ihm dem Inhalt genau, lassen Sie ihn schnuppern und probieren, sodass er verstehen kann.

Auch Rückruftraining bzw. „Stöckchen holen“ kann mit einem Futterbeutel prima geübt werden. Allerdings sollten Sie zu Beginn mit normalen Gegenständen, wie dem Stock oder dem Ball trainieren.

Ausreichend Loben

Wenn Ihr Vierbeiner etwas richtig macht, sollten Sie ihn unbedingt loben! Ein Hund hat immer eine oder mehrere Bezugspersonen an denen er sich orientiert. Wenn Sie ein Kommando erteilen und Ihr Hund das Kommando korrekt ausführt, erwartet er eine Reaktion Ihrerseits. Das gibt Ihrem Hund Sicherheit. Gerade verängstigte Tiere benötigen dieses Feedback unbedingt.

Achten Sie darauf, auch kleine Erfolge zu loben und diese keinesfalls zu übergehen. Besitzer tendieren dazu schnell eingeübte Kommandos wie „Sitz“ oder „Platz“ als selbstverständlich anzusehen und diese nicht mehr ausreichend zu loben. Hat Ihr Tier das Gefühl, dass seine Gehorsamkeit nicht wertgeschätzt wird, kann das schnell dazu führen, dass es sich zukünftig weigern wird die Übungen auszuführen.

Die richtigen Signale setzen

Nicht nur Ihre Stimmfarbe ist ein wichtiges Mittel für effektives Hundetraining. Auch Ihre Hände sollten sinnvoll eingesetzt werden. Sie können sich dabei ganz individuelle Handzeichen überlegen oder sich von der Vielzahl an Vorschlägen aus dem Internet inspirieren lassen.

Es empfiehlt sich auch Ihre Stimme mit einem eindeutigen Handzeichen zu kombinieren. Hunde sind intelligent und können schnell eine Verbindung zwischen Handzeichen und Klangfarbe erkennen. So kann es bereits genügen, die Hand zu heben und der Hund weiß was zu tun ist.

Die korrekte Abfolge

Kommando und Lob richtig kombinieren

Die Abfolge zwischen Erteilung des Kommandos, Ausführung und Lob ist eines der wichtigsten Kriterien im Hundetraining. Ihr Hund benötigt Routine. Verwenden Sie für jede Übung ein gesondertes Handzeichen und einen eigenen Befehl. Achten Sie darauf, richtig zu kombinieren was zusammengehört. Wenn Sie sich für eine Hand-, Wortkombination entschieden haben, bleiben Sie dabei. Der Hund braucht Kontinuität. Nur dann kann er richtig verknüpfen.

Vermeiden Sie unkontrollierte Bewegungen während dem Ausrufen von Befehlen. Das sorgt für zusätzliche Verwirrung. Hat Ihr Vierbeiner ein Kommando korrekt ausgeführt, schaut er Sie in der Regel an. Das liegt daran, dass Sie der Rudelführer sind. Jetzt liegt es an Ihnen unmittelbar zu reagieren. Achten Sie darauf, das Tier sofort zu loben. Erfolgt von Ihnen keine Reaktion, wendet sich der Hund wieder ab und versteht nicht was er richtig oder falsch gemacht hat.

Achten Sie außerdem darauf, für Abwechslung zu sorgen. Falls Ihr Hund kein Interesse an einem Kommando hat, gehen Sie darauf ein und bieten eine Alternative. Ein anderes Handzeichen- oder eine andere Melodie kann Wunder bewirken.

Ein Klicker kann helfen

Was ist eigentlich ein Klicker? Ein Klicker unterstützt Ihren Vierbeiner in der Kopfarbeit. Das Spielzeug reagiert auf Ihren Fingerdruck und löst ein klickendes Geräusch aus. Die Vorteile von Klickern? Er kann Ihnen das Richtige Timing zwischen Erteilung und Ausführung der Kommandos deutlich erleichtern. Außerdem ist das Klicken relativ laut, was vor allem in freier Umgebung der deutlichen Entlastung Ihrer Stimme dient.

Sie fühlen sich unsicher mit dem Umgang von Klickern? Kein Problem. In der Hundeschule können Sie lernen, wie sie diesen sinnvoll einsetzen können. Aber auch online kursieren zahlreiche Videos, welche Ihnen eine genaue Anleitung liefern.

Suchen Sie nach Ruhezonen

Häufig trainieren wir unsere Hunde im Freien. Das ist eine große Herausforderung. Ihr Vierbeiner ist einer Menge von Reizen ausgeliefert. Raschelnde Bäume, Insekten, andere Vierbeiner oder rasante Jogger und Radfahrer. Das kann bei Ihrem Tier schnell zur Reizüberflutung führen. Der Welpe kann sich dann nur schwer konzentrieren.

Funktionieren die Kommandos und Handzeichen in solch einer Umgebung nicht, liegt das weder an Ihnen noch an Ihrem Hund. Hunde sind je nach Charakter, neugierige oder ängstliche Wesen. Erleichtern Sie sich und Ihrem Vierbeiner das Training in dem Sie sich ruhige Waldwege oder Felder suchen. Je weniger Ablenkung, desto besser für das Tier.

Wenn Sie Ihren Hund erstmal ausreichend trainiert haben, können Sie sich Schritt für Schritt auf belebtere Plätze trauen, aber seien Sie nicht ungeduldig. Das Tier kann Emotionen schnell aufgreifen.

Die wichtigsten Übungen für das Hundetraining – Fazit

Ob Sie sich für eine Hundeschule entscheiden oder zahlreiche Onlinetipps für die richtige Hundeerziehung nutzen, bleibt Ihnen überlassen. Eines ist aber in jedem Fall wichtig: Geduld und Kontinuität. Sorgen Sie für klare Strukturen. Kombinieren Sie stets die richtigen Handzeichen mit den richtigen Kommandos. Nur so bekommt der Vierbeiner Sicherheit. Und das Wichtigste: Loben Sie sofort und ausreichend! Sie sind der Rudelführer und das Tier erwartet eine Reaktion von Ihnen! Nur dann ist Ihr Hund glücklich und zufrieden.

Hundetraining – die wichtigsten Übungen im Überblick
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