Ein Hundewelpe zieht ein – diese Tipps solltest du unbedingt beachten!

Der Einzug eines Hundewelpen ist für alle etwas Besonderes und eine aufregende Zeit beginnt. Besonders für den Welpen ist es eine starke Umstellung, auf die er sich nicht vorbereiten kann. Im Alter von nur wenigen Wochen wird er von allem, was ihm bisher vertraut war, getrennt und erhält von jetzt auf gleich ein neues Zuhause. Dabei ändert sich nicht nur der Wohnsitz, sondern auch die Familie. Damit der Hundewelpe sich trotzdem wohlfühlt und sein neues Zuhause schnell als solches ansieht, sind hier einige hilfreiche Tipps zusammengestellt, wie man sich selbst und die Wohnung am besten auf den neuen Mitbewohner vorbereitet.

Welpe zieht ein

Was sollte ich beachten, wenn ein Welpe bei mir einzieht? (Quelle: Pixabay.com, Blaer)

Vorbereitung der neuen Wohnung

Ist der Welpe erst einmal da und hat den ersten Schock überwunden, will er seine neue Umgebung auskundschaften. Vor allem in jungen Jahren gehört für ihn dazu, dass er alles beschnuppern und probieren muss. Dementsprechend sollten Vorkehrungen getroffen werden, damit er dies sorglos und in aller Ruhe tun kann. Darüber hinaus sind auch erste Anschaffungen wichtig, um den Hund von Beginn an richtig versorgen zu können.

Mögliche Gefahren unzugänglich machen

Eine Wohnung kann viele potenzielle Gefahrenquellen vor allem für Welpen bieten. Diese sollten auf jeden Fall erkannt und frühzeitig beseitigt werden, damit der Hund sorglos sein neues Zuhause erkunden kann. So sollten giftige Pflanzen wie Efeu, Begonie, Oleander oder aber auch der Buchsbaum in Haus und Garten für den Welpen unzugänglich gemacht werden. Wenn der Hund – und zwar nicht nur im Welpenalter – davon etwas frisst, könnte sein Körper mit Erbrechen und Durchfall bis hin zu Lähmungen reagieren.

Daneben sollte unbedingt darauf geachtet werden, dass auch giftige Lebensmittel außer Reichweite gehalten werden. Schokolade, rohes Schweinefleisch, Alkohol und Koffein sind nur einige Beispiele, die nicht nur für Welpen tödlich enden können. Natürlich macht hierbei auch die Menge den Unterschied. Wer aber auf Nummer Sicher gehen will, sollte diese Lebensmittel entsprechend verstecken. Genauso gehören auch keine Kabel in die Nähe des Hundes. Weiterhin sollte auch darauf geachtet werden, dass der Welpe nicht zufällig irgendwo von einer Treppe oder ähnlichem fallen kann. Hierfür empfiehlt sich wie bei Kleinkindern ein Treppenschutzgitter.

Der Schlafplatz

Wie auch für den Menschen zählt der Schlafplatz zu den besonders wichtigen Anschaffungen bei Welpen. Gerade für Welpen ist das richtige Hundebett so wichtig, weil sie zum ersten Mal ohne ihre Familie und entsprechend ohne Körperkontakt die Nacht in einer ganz fremden Umgebung verbringen. Das Hundebett darf ruhig ein wenig teurer sein, damit es die richtige Qualität besitzt. Dadurch geht es nicht so schnell kaputt und kann viele Jahre von dem Hund als Schlafplatz benutzt werden. Als Funktion sollte es herausnehmbares und waschbares Bezug haben – etwa durch Reißverschlüsse. Die Größe des Hundebetts richtet sich nach der endgültigen Größe des Hundes. Da die meisten Hunde noch ein ganzes Stück wachsen, sollte auch das Hundebett nicht nach den Welpenmaßen ausgesucht werden. So hat der Hund lange Zeit etwas von seinem Schlafplatz.

Zudem sollte der Hund die ersten Nächte nicht alleine verbringen, damit ihm etwas von seiner Angst genommen werden kann. So findet er leichter seine Ruhe und gewöhnt sich schneller an sein Zuhause. Ein weiterer Vorteil die ersten Nächte bei dem Hund im Raum zu verbringen ist, dass man direkt bemerkt, sofern der Hund unruhig wird und er kurz nach draußen muss.

Alles rund um die Ernährung

Futter und Wasser sind lebensnotwendig für den Hund. Dementsprechend sollten sich auch schon vor dem Einzug des Welpen darüber Gedanken gemacht werden, welches Futter in Frage kommt. Am besten wird erst einmal das Futter gewählt, was er zuvor auch schon gegessen hat. Wer den Welpen auf andere Nahrung umstellen möchte, sollte dies nach und nach machen. Selbstverständlich gehören auch zwei Futternäpfe dazu. Dabei kann der Wassernapf ruhig ein wenig größer sein, da Hunde gerne auch mal schlabbern und so schnell mal etwas auch den Boden schwappen kann.

Hundespielzeug für Welpen

Hundespielzeug gehört zu den wesentlichen Dingen für einen Hund, damit er seine Zähne und Krallen nicht an den Möbeln ausprobiert. Es gibt eine sehr große Auswahl an Spielzeug für Hunde, die aus verschiedensten Materialien wie Leder, Latex oder auch Holz besteht. Bei den meisten Herstellern erhält man auch welpengerechtes Spielzeug. Mit qualitativ hochwertigem Welpenspielzeug kann zudem sichergestellt werden, dass der Hund sich nicht daran verletzt oder etwas ungewollt verschluckt. Spezielle Kauspielzeuge können darüber hinaus auch die Zahnpflege unterstützen.

Alles für die richtige Hygiene

Hygieneartikel sind nicht unbedingt von Anfang an notwendig, sollten aber für alle Fälle am besten schon frühzeitig gekauft werden. Dazu gehören neben Shampoo vor allem auch die Bürste. Hier stehen viele verschiedene zur Auswahl. Welche sich am besten für den Welpen eignet, muss individuell entschieden werden. Es kann auch sein, dass erst verschiedene Bürsten ausprobiert werden müssen, bis endlich die richtige gefunden wird. Außerdem kann es sein, dass zu den Zeiten des Fellwechsels wiederum eine andere Bürste als sonst benötigt wird. Da Hunde generell nur sehr selten gebadet werden, ist das Shampoo weniger wichtig. Wer kein Hundeshampoo benutzen will, kann auch sehr gut auf Kernseife zurückgreifen.

Hundewelpe zieht ein

Quelle: Pixabay.com, realworkhard

Gewappnet für Ausflüge

Nicht nur das Haus muss auf den Welpen vorbereitet werden. Da der erste Spaziergang auch direkt ansteht, sollten bereits frühzeitig alle wichtigen Anschaffungen für den ersten Ausflug getätigt werden. Besonders am Anfang sollten die Spaziergänge nicht länger als einige Minuten dauern, weil der Hund sich an die neuen Lärmgeräusche gewöhnen muss und schnell erschöpft sein wird.

Geschirr oder Hundehalsband und die Leine

Das richtige Geschirr und eine Leine sind das A und O für Spaziergänge mit dem Hund. Hier ist besonders wichtig, dass die passende Größe des Geschirrs gewählt wird. Ob der Hund ein Hundehalsband bekommt oder ein Brustgeschirr, ist jedem selbst überlassen. Am besten gewöhnt er sich an beides, da in unterschiedlichen Situationen entweder das Halsband oder aber das Geschirr von Vorteil sind. Für einen Welpen eignet sich jedoch erstmal ein Geschirr am besten. Wer nicht alle paar Wochen oder Monate ein neues Geschirr kaufen möchte, kann auch gut zu einem mit vielen Verstellmöglichkeiten greifen.

Wer auch nachts mit seinem Welpen unterwegs sein möchte, sollte für ihn ein Leuchthalsband zulegen. Dadurch wird er auch an wenig bis gar nicht beleuchteten Stellen gut von Passanten gesehen. Solche leuchtenden Hundehalsbänder gibt es in diversen Ausführungen, etwa als Dauerbeleuchtung oder mit Blinklicht. Auch kann eine Stirnleuchte ganz sinnvoll sein.

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Kotbeutel mit Kotbeutel-Spender

Wer mit seinem Welpen Spaziergänge machen will, sollte auch darauf vorbereitet sein, dass er sein Geschäft verrichten möchte. Für den Fall sollten immer Kotbeutel griffbereit zur Verfügung stehen und regelmäßig nachgekauft werden. Für vergessliche Herrchen gibt es auch spezielle Kotbeutel-Spender in diversen Variationen, die ganz einfach an der Leine befestigt werden kann.

Erste-Hilfe-Set

Mit einem Erste-Hilfe-Set ist man für kleine Vorfälle und Verletzungen optimal ausgerüstet. Neben Verbandszeug und Desinfektionsmittel sind je nach Hersteller und Größe viele weitere Extras enthalten, die zur Direktbehandlung eingesetzt werden können. Kleine Schnittwunden oder allergische Reaktionen können dadurch sofort behandelt werden. Auch eine Zeckenzange ist enthalten, welche wahrscheinlich öfters in Einsatz kommen wird. Ein Erste-Hilfe-Set ist nicht nur für Welpen praktisch, sondern für Hunde in jedem Alter und sollte für den Fall der Fälle am besten immer gut zugänglich sein. Bei kleineren Spaziergängen ist es nicht unbedingt notwendig so ein Set mit sich zu führen. Für große Ausflüge über mehrere Stunden oder Tagesreisen ergibt das weitaus mehr Sinn.

Nochmal alle Tipps im Überblick

Ein Welpe bedeutet gleich direkt viele Vorbereitung treffen und Anschaffungen tätigen. Ist die Basis erst geschaffen und das neues Zuhause für den Welpen richtig vorbereitet, kann er sich richtig austoben und seine neue Umgebung erschnüffeln.

Bei all den Dingen, an die gedacht werden muss, verliert man schon mal schnell den Überblick. Deshalb sind hier alle wichtigen Tipps und Anschaffungen noch einmal kurz und knapp aufgelistet:

  • potenzielle Gefahrenstellen ausschalten wie zum Beispiel giftige Pflanzen und Lebensmittel, offenliegende Kabel oder gefährliche Stellen wie Treppen
  • hochwertiges Hundebett in der richtigen Größe für den ausgewachsenen Hund
  • zwei Futternäpfe, den Wassernapf ruhig etwas größer kaufen
  • dem Welpen bekanntes Futter verwenden, bei Umstellung auf neue Nahrung nur langsam vorgehen
  • welpengerechtes Hundespielzeug in hochwertiger Qualität
  • Shampoo bzw. Kernseife zum seltenen Baden des Hundes
  • Brustgeschirr oder Halsband (am besten beides) und Hundeleine
  • Kotbeutel (bei Bedarf mit Kotbeutel-Spender für die Hundeleine)
  • Erste-Hilfe-Set
Ein Hundewelpe zieht ein – diese Tipps solltest du unbedingt beachten!
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