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Futterbeutel-Training: Anleitungen, Tipps und häufige Fehler

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Hundetraining mit dem Futterbeutel

Futterbeutel-Training: mehr Spiel und Spaß für Hund und Hundeführer

Welpen und Junghunde lassen sich, laut verschiedener Tierpsychologen, mit Leckerchen leichter trainieren und von problematischen Handlungen abhalten. Das Trainieren und Konditionieren der Hunde mit der Hilfe von Futterbeuteln steht dabei im Vordergrund. Der Hund kann ihrer Aussage nach, den Menschen stärker mit der Futtergabe verbinden und lernen, Befehle schneller und korrekter auszuführen.

Der Futterbeutel dient als Belohnung, Spielzeug und Ablenkung. Er erleichtert dem Hundeführer den Umgang mit seinem Hund. Auf spielerische Weise lernt der Hund mit diesem Hilfsmittel leichter, den Hundeführer als Rudelführer zu akzeptieren und zu respektieren.

Tipps für effektives Futterbeutel-Training

Warum ist das Training mit einem Futterbeutel sinnvoll?

Beim Training mit dem Futterbeutel lernt der Hund, dass er das Futter ausschließlich von seinem Hundeführer und aus dem Futterbeutel erhält. Die Idee dahinter liegt darin, dass der Hund kein Futter von fremden Menschen annimmt und ausgelegte Futterstücke nicht beachtet.

Bei richtiger Anwendung lernt der Hund schneller Befehle auszuführen und dem Futterbeutel beim Futtertreiben zu folgen.

Beitrag anhören:

Futterbeutel-Training Ratgeber (Audioversion)

Wie funktioniert das Hundetraining mit einem Futterbeutel?

Der Hund erhält das Trockenfutter und/oder Leckerchen nicht aus einem Napf oder der Hand, sondern ausschließlich aus dem Futterbeutel. Dieses Vorgehen trainiert den Hund darauf, dem Futterbeutel zu folgen und ihn nicht aus dem Blick zu lassen. Ein hungriger Hund will nicht jagen, sondern seine Beute so leicht wie möglich erlangen. Aus diesem Grunde entfernt er sich nicht weit von seinem Menschen, es sei denn, dieser wirft den Futterbeutel.

Hält der Hundeführer den Futterbeutel in der Hand und bleibt der Hund während des Spaziergangs bei ihm, kann er ihn mit kurzen Zugängen zum Beutel füttern. Mit den Befehlen „Sitz“ oder „Platz“, kann er den Hund vor der Futtergabe sich setzen/ablegen lassen. Danach wartet er einen Augenblick und gewährt dem Hund dann Zugang zum Futter/Futterbeutel.

Beim Suchspiel legt der Hundeführer mehrere Leckerchen in Richtung des Futterbeutels aus und lässt den Hund die Leckerchen bis zum Futterbeutel fressen. Am Ende gibt er ihm Zugang zum Beutel und lässt ihn einen Happen daraus nehmen.

Begreift der Hund, dass er das Futter ausschließlich aus dem Futterbeutel bekommt, kann der Hundeführer den Beutel, ähnlich einem Ball, werfen. Bringt der Hund den Beutel auf Zuruf, erhält er eine Belohnung aus dem Beutel zurück.

Beim Futtertreiben zeigt der Hundeführer dem Hund den Beutel und lässt ihn mit der Schnauze hinein während er sich langsam damit entfernt. Der Hund muss dabei die Schnauze im Beutel behalten und darf fressen.

Was muss ich beim Hundetraining mit dem Futterbeutel beachten?

Die Grundvoraussetzung für das Training mit dem Futterbeutel liegt darin, dass der Hund das Futter nicht aus einem Napf erhält. Seine Fütterung erhält er ausschließlich draußen und aus dem Futterbeutel. Ein gesättigter Hund lässt sich mit dem Futterbeutel selten gut trainieren.

Beim Futterbeutel-Training gibt es keine zeitlichen Vorgaben. Der Hundeführer kann den Hund mit kleinen Übungen stetig trainieren. Auf diese Weise die Aufmerksamkeit des Hundes während des Spaziergangs auf sich gerichtet halten.

Hunde verfügen über eine kurze Konzentrationszeit. Dies führt dazu, dass der Hundeführer den Spaziergang nicht nur mit Unterordnungsbefehlen, sondern ebenso mit Spiel auflockern muss.

Der Futterbeutel dient somit als Spielobjekt, als Belohnung und als Konzentrationshilfe für den Hund. Langeweile kann der Hundeführer durch das Befüllen der Futterbeutel mit unterschiedlichen Leckereien und Futterartikeln verhindern.

Welche Art von Futterbeutel ist für das Training geeignet?

Futterbeutel in länglicher Form kann der Hund problemlos mit der Schnauze aufnehmen und tragen. Abwaschbares und/oder in der Waschmaschine zu waschendes Material eignet sich für einen Futterdummy besser, als Material, welches durchweicht und über keine innere, wasserabweisende Beschichtung verfügt.

Des Weiteren muss der Hundeführer auf die passende Größe des Beutels achten. An einem zu kleinen Beutel kann sich ein großer Hund schnell verschlucken, was es zu verhindern gilt.

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Vor- und Nachteile des Trainings mit einem Futterbeutel

Das Training mit einem Futterbeutel ähnelt dem Training mit Leckerchen, nach alt hergebrachter Art.

Zu den Vorteilen des Trainings mit dem Futterbeutel zählen, daß:

  • der Welpe oder Junghund schneller Verknüpfungen zwischen Befehl und Lob herstellt. Die ersten Lernerfolge zeigen sich innerhalb kurzer Zeit und der Hund verinnerlicht die Erfolge intensiver.
  • sich diese Art des Trainings zum Trainieren der Unterordnung, als Apportier-Spiel und/oder Suchspiel eignet.
  • sich der Hundeführer intensiver mit dem Hund beschäftigt und er die Eigenheiten oder Vorlieben seines Hundes schneller kennenlernt.

Nachteile und häufige Fehler mit und bei dem Futterdummy-Training

Jeder Hund stellt ein Individuum dar, ein Raubtier, welches in der Natur jagen muss, um nicht zu verhungern. Der Futterdummy oder Futterbeutel stellen für ihn eine zu jagende Beute dar, wenn der Hundeführer dieses Hilfsmittel wirft. Ein hungriger Hund hält sich aufgrund des Futterbeutels eher in der Nähe seines Hundeführers auf, als ein gesättigter Hund. Daraus folgt, dass der Hund sein Hauptfutter während des Futterbeutel-Trainings ausschließlich draußen erhält.

Ausgewachsene, ohne Leckerchen erzogene Hunde und Hunde, die mit weniger Futter auskommen lassen sich mit dem Futterbeutel-Training seltener erfolgreich trainieren. Zu ihnen lässt sich eine engere Bindung und mehr Aufmerksamkeit nicht mit einer Futtergabe aufbauen. Ihre Vorliebe und ihre Motivation muss der Hundeführer anders herausfinden und darauf sein Training aufbauen.

Für übergewichtige Hunde und Hunde, die durch den Futterbeutel ihren Aufgabenbereich selbstständig erweitern (Futter und Hundeführer mehr beschützen, ständig den Hundeführer aufgrund des Futters bedrängen) eignet sich diese Art des Trainings nicht.

Das Futterbeutel-Training eignet sich nicht als Problemlöser. Bei Hunde mit ausgeprägtem Jagdtrieb, aggressivem Verhalten gegenüber anderen Personen, Besuchern, Radfahrern oder anderen Tieren behandelt das Training mit dem Futterdummy nur oberflächlich die Symptome. Diese Hunde benötigen andere Trainingsformen und der Hundeführer muss ihnen beim Bewältigen der ursprünglichen Problematik helfen. Eine Hundeschule mit angeschlossenem Hundepsychologen kann diesen Hunden helfen und die Probleme auflösen.

Training mit Futterbeutel führt zu schnellen Erfolgen, wenn der Hundeführer frühzeitig mit diesem Training beginnt. Ein zu spät begonnenes Training mit dem Futterbeutel kann den Hundeführer in den Augen des Hundes im Rang herabsetzen. Bei einem dominanten Hund kann es auf diese Weise zu einem Kräftemessen zwischen Hundeführer und Hund kommen. Dies kann so weit gehen, dass der Hund ihn nicht mehr als Leittier anerkennt und selber die Führung übernehmen will.

Apportieren mit dem Futterbeutel üben

Fazit zum Futterbeutel-Training

Das Futterbeutel/Futterdummy-Training eignet sich zu Beginn der Hundehaltung damit der Hund schnell die Verbindung zwischen Befehl und Lob erkennt.

Eine gute Hundeerziehung baut darauf auf, dass der Hund eine enge Bindung zu seinem Hundeführer eingeht und der Hundeführer diese Bindung stärkt. Das Training mit Futter kann dabei ein erster Schritt sein. Der Hundeführer muss dazu intensiver auf den Hund eingehen und sich direkter mit ihm beschäftigen. Diese Interaktion nimmt der Hund direkt wahr und verbucht dieses neben Befehl, Lob und Leckerchen.

Lob und Leckerchen stellen für ihn eine Belohnung, eine Bestätigung dar. Der Hundeführer, der sich mit dem Hund direkt beschäftigt, stellt für ihn sein Rudel dar. Er wird in Augen des Hundes zu seinem Leittier, an dem er sich orientiert und dem er folgt.

Für Unterordnung, Spiel und Spaß, kann das Futterbeutel-Training ein Hilfsmittel, ein Spielzeug darstellen und für beide den Spaß an der Arbeit erhöhen. Im Bereich Sport und Spiel eröffnen sich mit dem Futterbeutel viele neue Möglichkeiten. Futtertreiben, Suchen, Fangen und Apportieren lassen sich mit dem Futterbeutel unendlich ausbauen und täglich neu erfinden.

Als Problemlöser für Aggression, Jagdtrieb oder übermäßigem Schutztrieb kann diese Art des Trainings nicht dienen. Bei einem Hund mit Problemen kann der Besuch einer Hundeschule und/oder eines Hundepsychologen hilfreiche Einsichten bieten. Mit Hunden erfahrene Therapeuten und Psychologen erkennen die Probleme schnell und wissen in vielen Fällen gute, umsetzbare Lösungen.

Insgesamt gesehen erweist sich das Futterbeutel-Training als Einstiegshilfe in die Unterordnung. Im Verlauf der Erziehung stellt es eine ausgezeichnete, erweiterbare und stetig neu zu entdeckende Spielstrategie dar. Die intensivierte Beschäftigung des Hundeführers mit seinem Hund kann helfen, sie zu einem guten Team zusammenzuschweißen.

Das Futterdummy-Training als Ersatz für Hundeerziehung und Unterordnung zu betrachten stellt eine Fehleinschätzung dar. Wer dieses Training als Hilfsmittel betrachtet und sorgsam nutzt, kann mit seinem Hund von seinen Vorteilen profitieren.


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