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Dackel Erziehung – die besten 7 Tipps

Die wichtigsten Tipps zur Dackel Erziehung im Überblick:

  • Dackel sind intelligente Hunde, mit einem spielerischen Wesen
  • Dackel sind eigenständige Tiere und können mitunter stur sein.
  • Dackelhalter sollten beim Training geduldig, aber auch konsequent sein
  • Dackel wurden zur Jagd gezüchtet und zeigen entsprechende Verhaltensweisen
  • Dackel sind von Natur aus misstrauisch Fremden gegenüber
  • Dackel bellen oft und laut
  • Dackel sind zwar oft stur, trotzdem können bei der Hundeerziehung gute Erfolge erzielt werden
  • Die Pflege ist im Vergleich zu anderen Hunderassen sehr einfach
  • Dackel haben aufgrund ihrer langen Statur mit Rückenproblemen zu kämpfen

Welche besonderen Eigenschaften besitzt die Hunderasse Dackel?

Der Dackel verpackt eine ganze Menge Persönlichkeit in einen kleinen Körper. Dackel sind klug, lebhaft und mutig, mitunter sogar unvorsichtig. Dackel haben den Ruf, unterhaltsam aber auch furchtlos und eigenwillig zu sein.

Trotz ihrer Größe sind Dackel für ihre mutige Natur bekannt und nehmen es mit Hunden oder anderen Tiere auf, die viel größer sind als sie selbst. Manche Dackel können daher auch aggressiv gegenüber Fremden und anderen Hunden sein. Allgemein sind Dackel treue Familienhunde, loyale Begleiter und gute Wach- und Jagdhunde. Sie verstehen sich mit Kindern, wenn sie gut behandelt werden. Aufgrund ihrer unabhängigen Natur können sie etwas schwierig zu trainieren sein.

Obwohl Dackel klein sind, glauben sie, dass sie zu jeder Zeit das Sagen haben. Sie entscheiden gerne selbst, wohin sie laufen und was sie unternehmen. Einem Dackel vorzuschreiben, was er tun soll, ist meist sinnlos. Um einen Dackel zu überzeugen, muss man ihm suggerieren, dass die Aktivität oder ein Verhalten seine eigene Idee war, oder er wird völlig desinteressiert sein. Leckereien sind ein Muss bei der Arbeit mit dieser Rasse, ebenso wie eine Fülle von Geduld. Eine harte oder bestrafende Behandlung ist keine gute Idee! Der Dackel kann dann sogar mit Schnappen oder Beißen reagieren.

Die Dackel-Persönlichkeit variiert mitunter zwischen den Dackelrassen. Rauhaardackel können boshafte Unruhestifter sein. Langhaardackel dagegen sind eher ruhig und still und Kurzhaardackel haben eine Persönlichkeit, die irgendwo dazwischen liegt. Das Temperament eines Dackels wird durch eine Reihe von Faktoren beeinflusst. Relevant sind die Vererbung, das Training und die Sozialisation. Welpen haben allgemein ein freundliches und ausgeglichenes Temperament sind neugierig und verspielt. Sie sind bereit, auf Menschen zuzugehen und von ihnen gestreichelt zu werden.

Starkes Bellen ist ein häufiges Problem mit Dackeln. Sie sind aufmerksame kleine Wachhunde, die fremde Menschen oder Tiere, die auf den eigenen Boden treten, nicht freundlich behandeln. Sie schlagen früh und oft Alarm, wenn sich ein Fremder oder ein anderer Hund nähert. Dieses Verhalten ist schwer abzuerziehen und viel Geduld eine daher eine dringend benötigte Tugend für einen Dackelbesitzer. Dackel wurden für die Fuchs- und Dachsjagd gezüchtet, daher ist es keine Überraschung, dass viele von ihnen gerne und häufig graben.

Dackel sind keine ideale Rasse für Familien mit sehr kleinen Kindern. Dackel sind besitzergreifend und können Spielsachen und Territorium nur schlecht mit Kleinkindern teilen. Mitunter beißen sie kleine Kinder, um ihre Ansprüche durchzusetzen. Mit älteren Kindern gibt es weniger Probleme, solange sie wissen, wie sie den Hund richtig behandeln.

Dackel sollten niemals unbeaufsichtigt in einem Garten gelassen werden. Sie wurden ursprünglich benutzt, um Tiere wie Füchse und Dachse aus dem Boden zu graben, und ihr Instinkt zu graben ist immer noch stark. Obwohl sie klein sind, können sie schnell ganze Blumenbeete durchwühlen und sind bekannt dafür, auf der Suche nach neuen Abenteuern unter Zäunen durchzugraben.

In welchem Alter kann mit der Erziehung begonnen werden?

Mit der Erziehung eines Dackels sollte früh, bereits im Welpenalter begonnen werden. Die Stubenreinheit kann bereits in den ersten Wochen trainiert werden. Wie jeder Hund brauchen auch Dackel eine frühe Sozialisation mit Menschen und anderen Hunden, wenn sie später in Kontakt mit vielen verschiedenen Personen und Tieren kommen werden. Die Sozialisierung hilft sicherzustellen, dass der Dackelwelpe zu einem ausgeglichenen Hund mit einer runden Persönlichkeit wird.

dackel welpen erziehung bild

Mit der Dackel Erziehung kann häufig schon im Welpenalter begonnen werden. © Tipps zur Dackel Welpen Erziehung, Pixabay.com (https://pixabay.com/de/dackel-welpe-jungtier-tierportrait-1519374/)

Wie häufig darf der Hund am Tag trainiert werden?

Wie lange und wie häufig mit einem Dackel trainiert werden sollte hängt in erster Linie von seinem Alter und seiner Verfassung ab. Welpen sind zwar sehr neugierig, aber ermüden auch schnell, sodass schon wenige Minuten Training am Tag ausreichend sein können. Mit älteren Dackeln kann man deutlich länger trainieren. Hier können mehrere Trainingseinheiten von bis zu einer Stunde sinnvoll sein.

Ein Start des Trainings direkt nach dem Fressen ist oft kontraproduktiv und die Übungseinheit sollte in jedem Fall beendet werden, wenn der Dackel sich nicht weiter konzentrieren kann. Wichtig ist, es Pausen einzulegen, damit der Hund sich erholen und die neuen Einrücke verarbeiten kann. So wird der Dackel immer wieder neu motiviert und verliert nicht die Lust am Training.

Dackel können schnell lernen, wenn sie richtig motiviert sind. Gut bewährt hat sich die Arbeit mit positive Verstärkungen wie Futterbelohnungen oder ein Lieblingsspielzeug, um die Aufmerksamkeit des Dackels zu fokussieren. Beim Lernen sollte man die Trainingseinheiten kurz halten, denn der Dackel kann schnell gelangweilt sein, wenn er die gleiche Übung immer wieder wiederholt.

Dackel haben viel Ausdauer und Energie. Zwei kilometerlange Spaziergänge pro Tag sind genug körperliche Aktivität, wenn der Dackel auch im Inneren sein Bedürfnis nach Bewegung erfüllen kann. Dackel bleiben dann gesund und glücklich. Ihre geringe Größe macht sie zu idealen Hunden für die Wohnung, aber der Halter sollte sich zu täglichem Auslauf verpflichten, da Dackel sonst anfällig für Gewichtsprobleme sind.

Dackel lieben es, spazieren zu gehen oder mit anderen Hunden im Freien zu spielen, und sie jagen gerne und mögen es, zu graben. Ihre Laufaktivitäten sollten entweder an der Leine oder aber in einem eingezäunten Bereich stattfinden, da Dackel gern kleine Tiere und Vögel jagen. Sie sind auch im Haus aktiv und kommen in kleinen Wohnungen gut klar, wenn sie eine moderate Menge an täglichem Training haben können. Dackel sind soziale Hunde und nicht dazu bestimmt, ihr Leben in einem Zwinger zu verbringen.

Wie sollte ein Dackel gepflegt werden?

Eine gute Körperhygiene ist wichtig für Dackel und der Fellpflege kommt eine wichtige Rolle zu. Mit Blick auf die unterschiedlichen Dackelrassen ist das Fell des Kurzhaardackels recht pflegeleicht und muss nicht täglich gebürstet werden. Generell sollte das Dackelfell regelmäßig gepflegt werden, beim Langhaardackel auch täglich.

Eine Hundebürste und ein Kamm gehören dabei zur Grundausrüstung. Dackelhalter sollten bei der Fellpflege die jeweilige Fellstruktur der Dackelrasse berücksichtigen. Während Kurzhaardackel oft mit einer Naturhaarbürste gebürstet werden können, braucht das starke und struppigere Fell des Langhaar- und Rauhaardackels eine härtere Bürste.

Zum Trocknen des Felles und zur Vorbeugung von Erkrankungen durch Unterkühlung eignen sich Hundebademäntel und Hundeföne.

Ist das Fell zu lang gewachsen, sollten die betroffenen Stellen getrimmt oder gezupft werden. Für das Trimmen des Dackelhaares gibt es spezielle Messer. Darüber hinaus werden spezielle Hundeschermaschinen angeboten. Mit ihnen werden die Haare des Dackels schonend gekürzt und der Hund wird die Behandlung einfacher über sich ergehen lassen. Beim Zupfen werden die Haare mit ihrer Wurzel entfernt, sodass neues Haar nachwachsen kann. Kürzt man das Fell des Dackels nicht von Zeit zu Zeit, dann kann sich das Fell nicht erneuern und verliert an Farbe.

Dackel scheuen Wasser und daher ist das Baden des Dackels oft nicht möglich. Das Fell des Dackels ist von Natur aus rau und struppig, sodass eine Waschung mit Shampoo unnötig ist. Falls das Baden unumgänglich ist, sollte man spezielles Hundeshampoo und lauwarmes Wasser verwenden, um den natürlichen Schutzfilm der Haut nicht zu zerstören. Dackelwelpen sollten generell nicht gebadet werden, da sich das Fell in den ersten Monaten erst noch voll entwickeln muss.

Körperteile

Die Krallen des Dackels müssen von Zeit zu Zeit geschnitten werden, wenn sie sich nicht durch viel Aktivität im Freien automatisch abreiben. Zu lange Krallen bergen die Gefahr von Infektionen, wenn die Krallen abreißen oder abbrechen. Auch wird ein Dackel mit zu langen Krallen viel Bewegung vermeiden oder Fehlstellungen der Füße entwickeln. Dackel sollten immer mit den Pfotenballen auf dem Boden aufsetzen und nicht mit den Krallen. Ist das Geräusch der Krallen beim Laufen bereits hörbar, dann sind die Krallen des Dackels zu lang und müssen gekürzt werden.

Natürlich können auch die Pfoten des Dackels Schwierigkeiten machen. Verletzungen der Pfoten sind meist licht zu erkennen, weil der Dackel Probleme beim Laufen hat. Das macht sich durch Hinken oder ein häufiges Lecken der Pfoten bemerkbar. Hier sind oft Fremdkörper oder wunde Hautstellen eine Ursache. Im Winter kommt die Reizung der Pfoten durch Streusalz dazu, sodass bei Eis und Schnee ein Pfotenbalsam eingesetzt werden sollte oder zumindest die Pfoten mit etwa Wasser abgewischt und getrocknet werden sollten. Bei unbehandelte Pfoten reißt die Haut ein und entzündet sich.

Kauknochen verbessern die Zahngesundheit und die regelmäßige Kontrolle der Zähne ist wichtig um Erkrankungen des Gebisses frühzeitig zu erkennen. Falls der Dackel ungern frisst oder schlechter Geruch aus seinem Mund strömt, sollte man gegebenenfalls einen Tierarzt zu Rate ziehen.

Auch die Ohren und Augen des Dackels sind sensibel und bedürfen einer regelmäßigen Begutachtung. Ausfluss oder Ablagerungen an Ohren und Augen sollte aufmerksam beobachtet werden. Kratzt sich der Hund häufig, kann dies auf Entzündungen oder wunde Hautstellen hinweisen.

Mögliche gesundheitliche Probleme

Weil sie einen langen Rücken haben, sind Dackel anfällig für Probleme mit den Bandscheiben. Sie sind also keine gute Wahl für Halter mit vielen Treppen im Haus. Um den Rücken des Dackels nicht zu überfordern, sollten sie nicht auf Möbelstücke springen und auch Übergewicht stellt ein orthopädisches Risiko dar. Nicht alle Dackel werden orthopädische Probleme bekommen, aber es ist wichtig, dass man sich dessen bewusst ist. Zu den Symptomen eines Bandscheibenvorfalls gehören die Unfähigkeit, die hinteren Beine anzuheben, Lähmungen der Beine und manchmal der Verlust der Darm- und Blasenkontrolle. Es ist daher wichtig, dass der Rücken des Dackels geschützt wird und risikoreichen Aktivitäten unterbunden werden. Bestehende Rückenprobleme können manchmal mit entzündungshemmenden Medikamenten behandelt werden. In anderen Fällen muss operiert oder ein Chiropraktiker oder Akupunkteur konsultiert werden. Um diesem Problem vorzubeugen bzw. die Wahrscheinlichkeit für eine solche Erkrankung zu reduzieren, sollte ein Dackel unbedingt täglich ausreichend Bewegung bekommen!

Dackel sind auch anfällig für epileptische Anfälle. Bei Hunden, die betroffen sind, wird angenommen, dass der Zustand entweder genetisch bedingt ist oder durch einen Sturz oder einen harten Schlag auf den Kopf verursacht wird. Wenn der Dackel Krampfanfälle hat, besteht immer der Verdacht auf Epilepsie. In vielen Fällen kann Epilepsie mit Medikamenten kontrolliert werden.

Ernährung

Die richtige Ernährung eines Dackels ist abhängig von Alter, Rasse und körperlicher Aktivität. Wieviel ein erwachsener Dackel isst, hängt von seiner Größe, seinem Körperbau und seinem Stoffwechsel ab. Hunde sind Individuen, genau wie Menschen, und sie brauchen nicht immer die gleiche Menge an Nahrung. Es versteht sich von selbst, dass ein hochaktiver Hund mehr Nahrung zu sich nehmen muss ein passives Exemplar.

Der Dackel als Jagdhund

Allgemeine interessante Informationen zu der Hunderasse

Dackel sind seit Jahrhunderten eine der beliebtesten und populärsten Hunderassen. Der Dackel wurde ursprünglich für die Jagd auf Füchse und Dachse gezüchtet, daher auch der Name Dachshund. Die drei Dackelarten, Kurz-, Rauhaar- und Langhaardackel sind zu verschiedenen Zeiten entstanden. Die Kurzhaarvariante war die erste und entstand aus einer Mischung aus einem französischen Vorsteherhund und einem Pinscher. Der Langhaardackel wurde dagegen wahrscheinlich aus einem Spaniel und einem Terrier gekreuzt.

Als Hund für die Jagd im Fuchsbau haben Dackel kurze und kräftige Beine, die es dem Hund ermöglichen, Beute auszugraben und den Fuchs aus dem Bau zu jagen. Größere Dackelrassen wurden verwendet, um Hirsche zu jagen. Kleinere Dackel wurden zur Jagd auf Hasen und Frettchen gezüchtet. Die Rasse wird immer noch für die Jagd verwendet, aber vor allem in Europa und den USA ist der Dackel normalerweise ein Haustier der Familie. Da der Jagdtrieb eine starke Rolle bei der Züchtung des Dackels gehabt hat, können entsprechende Instinkt heute noch durchscheinen und in der häuslichen Umgebung problematisch sein. Für einen Familienhund wählt man daher am besten einen Dackel aus einer Schönheitszucht.

Neben dem Standartdackel gibt es auch kleinere Varianten wie den Zwergdackel und den Kaninchendackel. Das Fell des Dackels kann zwischen Rot, Schwarz, Weiß oder Grau schattieren. Manche Dackel haben auch andersfarbige Flecken oder Sprenkel. Dackel werden zwischen 12 und 15 Jahre alt.

Fazit zur Dackel Erziehung

Dackel sind nicht umsonst eine der beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Die Erziehung dieser Hunderasse kann aufgrund von Sturheit zwar etwas mühsam sein, wer sich allerdings vorher intensiv mit den Eigenarten und Bedürfnissen von Dackeln auseinandersetzt, wird an diesem Tier viel Freude haben. Um Rückenproblemen vorzubeugen, ist es bei dieser Rasse besonders wichtig darauf zu achten, dass der Dackel ausreichend Bewegung bekommt!

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