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Puggle – Erziehung, Temperament, Infos, Wesen und Charakter

Der Puggle, kleiner Begleithund, ganz groß
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Der Puggle stammt ursprünglich aus den USA und zählt zu den sogenannten Designer-Dogs. Zu seinen Stammeltern zählen der Mops und der Beagle. In den europäischen Ländern gibt es für diese Hunderasse bisher keinen allgemeingültigen Rassestandard. Sein possierliches Aussehen und seine Eignung als mittelgroßer Begleithund tragen zu seiner stetig steigenden Beliebtheit bei.
 
Größe 20 bis 38 cm
Gewicht 7 bis 14 Kg
Lebenserwartung 10 bis 15 Jahre
Farben divers (beige mit schwarzer Maske, braun, schwarz, mehrfarbig…)
Ursprung Amerika

Woher stammt der Puggle?

Der Kynologe Wallace Havens kreuzte in den Jahren um 1980 verschiedene Hunderassen miteinander, darunter auch Möpse und Beagle. Auf diese Weise entstanden neben dem Puggle, Labradoodle (Labrador/Pudel), Goldendoodle (Retriever/Pudel) und Buggs (Boston Terrier/Mops) und verschiedene, weniger bekannte Rassen. Die Mutter der ersten Puggle war ein Beagle, während der Vater der Hunderasse Mops angehörte. Mit der Jahrtausendwende stieg die Nachfrage nach Designer-Dogs stark an. Aus kommerziellen Gründen entschlossen sich immer mehr Hundezüchter dazu reinrassige Puggle miteinander zu verpaaren.

Aufgrund der hohen Nachfrage erlauben amerikanische Hundeclubs folgende Verpaarungen:

  • Mutter Puggle, Vater Puggle
  • Beagle Mutter, Mops Vater
  • Mutter Beagle, Vater Puggle
  • Mutter Puggle, Vater Mops
Die Art des Züchtens bestimmt in vielen Fällen den Charakter und das ausgeprägte Aussehen der einen oder anderen Rasse. Rückzüchtungen und Verpaarungen zweier Puggle miteinander bergen allerdings nicht nur Vorteile, sondern auch Nachteile. Da der Puggle keiner eigenständigen Rasse angehört, gibt es keinen allgemeingültigen Rassestandard und es obliegt alleine dem Züchter, ob er zur Zucht Rassehunde einsetzt, Puggle, die reinrassige Eltern besitzen (Designer-Dogs) oder Mischlinge.

Unterschied zwischen Designer-Dogs und Mischlingshunden

Die Eltern eines Mischlings bestehen entweder aus zwei Rassehunden, einem Rassehund und einem Mishling oder aus zwei Mischlingshunden. Bei Designer Dogs ist das anders. Eltern von Designer Dogs gehören immer einer anerkannten, eigenständigen Hunderasse an.

Größe, Gewicht und Lebenserwartung

Die Höhe eines Puggle beträgt zwischen circa zwanzig und vierzig Zentimetern. Er erreicht ein Gewicht von bis zu circa vierzehn Kilogramm und die Lebenserwartung liegt bei circa zehn bis fünfzehn Jahren.

Das Erscheinungsbild des Puggle

Der kleine Puggle besitzt kurzes Fell und wirkt mit seinen mandelförmigen Augen und seinen Schlappohren possierlich. Im Gesicht zeichnet sich eine dunkle Maske ab. Seine Stirn erscheint runzelig und weist einen leichten Stopp auf, ähnlich dem Boxer. Der Körper des Puggle wirkt gut bemuskelt. Er besitzt kurze, gerade Läufe. Die hoch angesetzte, mittellange Rute trägt er gern ähnlich einer Rosette zusammengerollt oder ähnlich einem Säbel aufgerichtet. Bei der Fellfarbe gibt es bisher keine Einschränkungen und alle Farbvarianten gelten als erlaubt. Scheckungen und Abzeichen unterliegen ebenfalls keinen weiteren Vorgaben.

Charakter des Puggle

Beim Charakter des Puggle kommt es stark auf seine Vorfahren an. Welpen ruhigerer Elterntiere erweisen sich vom Charakter her als ruhiger, als Welpen aus aktiveren, nervöseren Verpaarungen. Der Puggle vereint die Eigenschaften des Pudels und des Beagles in sich. Inwieweit er mehr die Eigenschaften des Pudels oder des Beagles an den Tag legt lässt sich nicht vorher sagen.
 
Fakt ist, dass beide Hunderassen zu den intelligenten, aufgeweckten und loyalen Hunden zählen. Aus diesem Blickwinkel betrachtet trägt der Puggle, viele, für uns Menschen, positiven Eigenschaften, in sich. Die ihm innewohnende Loyalität, gepaart mit seiner Aufmerksamkeit und der gewissen, bekannten Mops-Sturheit, rüstet ihn für eine Ausbildung als Begleithund. Mit Liebe und Konsequenz erzogen, folgt er seinem Hundeführer gern und willig.
 
Versteht er Befehle nicht und/oder verlässt ihn die Lust am Training, kann er sich stur widersetzen. Geduld und Ruhe helfen dann eher weiter, als Kommandos, Meckern oder andere Strafen.
 
Kindern gegenüber verhält er sich freundlich, kann aber ein Kleinkind aufgrund seiner Ungestümheit umrennen. Nicht absichtlich, sondern aufgrund seiner Aufgewecktheit und seines manchmal überschäumenden Temperaments.

Sind Puggle gefährlich?

Jeder Hund kann beißen und verteidigt das Rudel/seine Familie. Hunde machen selten Fehler, das gefährliche Ende liegt in den meisten Fällen am anderen Ende der Leine. Menschen machen Hunde zu bösen Bestien und Beiß-Unfälle passieren durch Unzulänglichkeiten und Unverständnis der Menschen die sie ausbilden. Vor diesem Hintergrund erscheinen selbst die größten Hunde nicht gefährlicher als jedes andere Haustier. So gesehen kann selbst eine Katze, ein Vogel oder eine Maus einen Menschen verletzen.
 
Sind Katze, Maus oder Vogel deshalb gefährlich oder ist ein Hund gefährlich, weil er seiner Aufgabe (Familie beschützen) nachkommt?

Was muss ich bei der Erziehung und Haltung beachten?

Liebe, Geduld und Konsequenz sind die Grundpfeiler bei der Hundeerziehung. Überforderung des Hundes beim Training führt zu Rückschritten.
 
Zu wenig Konsequenz macht jeden Erziehungsversuch zunichte und Strafen oder das Erziehen mit Leckerchen führen weniger zum Erfolg als ein gezieltes Lob für eine ordnungsgemäße Ausführung einer Aufgabe.
 
Frühzeitiges Welpen-Training, Welpen-Spieltage und/oder eine Hundeschule, die den Hund bis zur Begleithundeprüfung begleitet, kann dem neuen Hundeführer bei der Erziehung helfen. Wertvolle Tipps bietet zudem das Internet mit kleinen Videos und Anleitungen erfahrener Hundetrainer.
 
Allgemein gehört der Puggle zu den eher schwer erziehbaren Hunderassen. 

Wie viel Auslauf braucht ein Puggle?

Pudel und Beagle leiden schnell unter Fettleibigkeit und weiterführenden Krankheiten.
 
Der Grund dafür liegt in vielen Fällen darin, dass die Hundeführer sie mit zu vielen Leckereien belohnen. Spaziergänge und Aktivitäten draußen, gepaart mit Unterordnung und Lob ohne Leckerchen verhindern viele Krankheiten.
 
Der Puggle benötigt regelmäßigen Ausgang mit Spiel, Spaß und Auslauf damit er nicht zu stark an Gewicht zulegt. Das heißt nicht, dass er ständig rennen oder der Spaziergang bis zur Erschöpfung dauern muss.
 
Wichtig sind ausgedehnte Spaziergänge mit Spaß und Spiel für Mensch und Tier, die beiden guttun. Sie verbinden das Hunde-Mensch-Team miteinander und bauen ein starkes Vertrauensverhältnis zueinander auf.
 
Regelmäßige, tägliche Ausgänge, Freilauf für den Hund mit Training und Spiel unterstützt beide Parteien und hilft ihnen ihre Gesundheit zu erhalten. Wie lange der Auslauf dauert, hängt von dem Alter des Hundes und der Kondition beider ab. Nicht übertreiben, aber kontrolliertes und regelmäßiges spazieren gehen, macht beiden Spaß und verlängert ihr Leben.

Wie verhält sich ein Puggle gegenüber anderen Hunderassen?

Dies lässt sich nicht genau vorhersagen. Jeder Welpe und ausgewachsene Hund reagiert anders auf andere Hunde. Dem Puggle sind die Verhaltenseigenschaften seiner Eltern eigen.
 
Bekannt ist, dass der Mops gern meint er wäre der Größte.
 
Während der Beagle eher zu den Hunden zählt, die sich in einem Hunderudel wohlfühlen.
 
Frühes Erziehen und Sozialisieren helfen dabei Konflikte zu vermeiden. Als weitere Maßnahme erweist sich eine grundlegende, stabile Erziehung als wirkungsvoll, damit es zu keinen Zwischenfällen kommt.

Was muss ich bei der Pflege des Puggles beachten?

Das recht kurze Fell des Puggle benötigt meist wenig Aufmerksamkeit.
 
Eine, alle paar Tage eingesetzte, weiche Bürste entfernt lose Haare und auf dem Fell liegenden Schmutz. Ein Bad benötigt der Puggle nach einem Wälzen in Unrat und/oder wenn Schlamm das Fell stark verschmutzt. Ansonsten gilt der kleine Hund als pflegeleicht.
 
Besondere Aufmerksamkeit benötigen die Krallen, Augen und Ohren. Das Schneiden der Krallen funktioniert mit einer Krallenschere gut. Das Reinigen der Augen und Ohren kann mit einem weichen, feuchten Tuch erfolgen. Bei den Zähnen hilft regelmäßiges Zähneputzen und das Kontrollieren des Zahnfleischs, um Entzündungen zu verhindern und Zahnausfall vorzubeugen.

Gibt es typische Krankheiten?

Beide Hunderassen (Beagle/Mops) leiden unter verschiedenen Krankheiten. Der Puggle kann unter diesen Krankheiten ebenfalls leiden, was allerdings kein „Muss“ darstellt.

Zu den häufigsten Krankheiten der Puggle zählen:

  • Rückwärts niesen (Laute, meist ungefährliche Atemgeräusche nach Anstrengung und/oder Aufregungen)
  • Herausspringen der Kniescheibe/Kniescheiben
  • Hüftdysplasien, Ellenbogendysplasien (Defekte der Hüften, Hüftpfannen und/oder Ellenbogen)
  • Trübungen in einem oder beiden Augen
  • Fettleibigkeit bei zu wenig Bewegung und dazugehörigen, weiteren Problemen (Herz, Niere, Leber)

Wo kann ich einen Puggle kaufen und worauf muss ich achten?

Einen Puggle bei einem verantwortungsvollen Züchter kaufen muss kein Wunschtraum bleiben. Immer mehr Züchter entschließen sich auch im europäischen Raum dazu Puggle zu züchten.
 
Im Internet lassen sich diese Züchter schnell und einfach finden. Bis Züchter und Interessent zueinander finden kann es eine Weile dauern. Viele Fragen bedürfen im Vorfeld einer Klärung und nicht jeder Züchter passt zu jedem Interessenten und/oder umgekehrt.

Ein verantwortungsvoller Züchter:

  • gibt dem Interessenten die Möglichkeit die Welpen vor dem Kauf in Augenschein zu nehmen.
  • beantwortet alle Fragen interessiert und aufrichtig.
  • gibt seine Welpen nicht einfach weg, sondern kümmert sich bei Fragen oder Problemen weiterhin um den neuen Hundebesitzer.
  • zeigt dem Interessenten die Mutter und eventuell den Vater der Welpen und das Spielzimmer der Kleinen
  • fragt den Interessenten danach, wieviel Zeit er für den Welpen aufbringen kann. Wer sich während eines Urlaubs um ihn kümmert und vieles mehr.
  • züchtet nicht wild drauflos, sondern gönnt den Hündinnen und Rüden Pausen.
  • informiert sich regelmäßig über neue Vorschriften und hält diese ein.
  • achtet auf die Gesundheit der Elterntiere und der Welpen
Natürlich gehört noch viel mehr zu einer verantwortungsvollen Zucht, aber das alles aufzuführen sprengt eindeutig unseren Rahmen.

Worauf muss ich bei dem zu kaufenden Welpen achten?

Der Welpe muss aufgeweckt, munter und agil wirken. Er darf nicht an Untergewicht leiden und wackelig daher kommen. Augen, Ohren, Nase, Mäulchen und Popo sollten sauber sein und keine Schleimspuren oder feuchte Stellen aufweisen. Das Fell muss ebenfalls sauber und leicht glänzend wirken.
 
Einen Stammbaum weisen nur wenig Züchter für ihre Puggle aus, da diese Hunde keinen eigenständigen Rassenstatus in Europa besitzen. Das Gesundheitszeugnis dagegen muss alle vorgenommenen Impfungen ausweisen und kann Daten des Entwurmens enthalten.

Wie viel kostet ein Puggle?

Der Preis für einen Puggle beträgt im deutschsprachigen Raum zwischen circa 700 und 1300 Euro.

Fazit

Designer Hunde, eine neue Kreation mit denselben Vor- und Nachteilen wie die Rassehundezucht. Auslese, Zucht und Rückzüchtung, nur mit vermeintlich neuen Hunderassen, die angeblich unter weniger Erbkrankheiten leiden als die bisherigen Rassehunde. Der Puggle, eine gelungene Mischung aus Pudel und Beagle, der seit vielen Jahren Einzug in die Haushalte hält.
 
Sein Charakter lässt sich grob als Mischung aus aufgewecktem, sturem und loyalem, ausgeglichenem, zum Teil, tiefen entspannten Hund beschreiben. Ein idealer, kleiner bis mittelgroßer Begleithund, der sich in einer kleinen Wohnung ebenso wohl fühlt wie in einem großen Haus. Er liebt und steht treu zu dem Menschen, der sich mit ihm beschäftigt und ihn bei Wunsch streichelt. Doch dieser kleine Kerl kann bei Gefahr und/oder wenn er sich bedroht fühlt auch anders. Mutig und sich seiner Aufgabe bewusst kann er vorpreschen und seine Familie verteidigen. Hier kommt dann der Jagdtrieb und der Wunsch nach dem Beschützen zur Geltung, die dem Beagle innewohnen.
 
Der Puggle, so eigenwillig der Name erscheint, so freundlich und als Begleithund geeignet, erweist sich sein Wesen. Im Gegensatz zu vielen großen Begleithunden macht er mit seinem handlichen Format eine hervorragende Figur.
 
Findet der Hundeführer seinen Welpen und der Welpe seinen, für ihn bestimmten Hundeführer, kann dieses Paar ein gutes Team abgeben. Der Puggle, klein, aber empfehlenswert, wenn er eine Aufgabe erhält und seinem Hundeführer nah sein darf.

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